Drewermann, Eugen | Vom Ungeheuren, ein Mensch zu sein. Betrachtungen zu Melvilles Moby Dick


Drewermann, Eugen | Vom Ungeheuren, ein Mensch zu sein. Betrachtungen zu Melvilles Moby Dick

Artikel-Nr.: 2200502
Drewermann, Eugen | Vom Ungeheuren, ein Mensch zu sein. Betrachtungen zu Melvilles Moby Dick
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Drewermann, Eugen; Vom Ungeheuren, ein Mensch zu sein. Betrachtungen zu Melvilles Moby Dick

Hermann Melvilles großer Roman „Moby Dick“ fragt wie keinanderes Werk der Weltliteratur nach der Rolle des Menschen inmitten einerleidvollen, grausamen und gleichgültigen Welt. Psychologische undweltanschauliche Problemstellungen durchdringen einander und verlangen nacheinem tieferen Verständnis des Menschen, ebenso wie nach einer menschlicherenForm der Religion. Wer die Tragödie eines Mannes wie Kapitän Ahab begreift,versteht den Zusammenhang von verletztem Stolz und Rachebedürfnis und auch,dass Menschen niemals nur „gut“ oder nur „böse“ sind. Heute, 150 Jahre nachseinem Erscheinen, hilft Melvilles Roman die verhängnisvolle Illusion zudurchschauen, die in der verzweifelten Anstrengung nach gottgleicher Größe undunangreifbarer Geltung enthalten ist. Der Roman weist Wege, wie der Perversiondes „Guten“ zugunsten einer rechthaberischen „Gerechtigkeit“ entgegnet werdenkann. Hinter der Attitüde von Souveränität und Autarkie wird die verborgeneSehnsucht nach einer Güte sichtbar, wie sie nie erfahren wurde und doch absolutnotwendig ist.

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